Wozu Meditation?

Der Wunsch, mal abschalten zu wollen, das Verlangen nach Ruhe und Ausgeglichenheit, das sind die Gründe, weshalb die meisten Menschen beginnen zu meditieren, so tat ich es damals auch.

Es wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich beim Meditieren der Herzschlag verlangsamem, die Atmung vertiefen und sich Muskelspannungen reduzieren können; Bluthochdruck sinkt, Stress wird reduziert, emotionale Prozesse werden unterstützt, das Wohlbefinden gesteigert. Natürlich sind diese Ergebnisse abhängig von der Erfahrung des Meditierenden und der Art der Meditation.

Diese körperliche Ruhe ebnet den Weg für den nächsten Schritt in der Meditationspraxis: Der innere Kontakt mit sich selbst. Das Entdecken, wer ich bin, wenn das Dazwischenquatschen des Verstandes mal ignoriert werden darf.

Das Zentrieren nach Innen erlaubt eine ehrliche Kommunikation mit sich selbst, für Selbst-Erkenntnis. In dieser Phase ist eine Meditation erfolgreich, wenn der Meditierende während seiner Meditation etwas Neues über sich erfährt.

Der Vorteil gegenüber anderen Wegen zur Selbsterkenntnis und damit die Stärke von Meditation ist, dass sie keiner Hilfsmittel bedarf und überall unmittelbar anwendbar ist. Hinzu kommt der Weg in diese Erfahrung, der Ausdauer, Hoffnung, Geduld und Durchsetzungsvermögen lehrt.